Gap Year Angebote nach dem Bachelor


5 / 5 bei 1 Bewertungen | 13.960 Aufrufe | Dauer: 16 Minuten


Mit dem Abschluss des Bachelor-Studiums stehen junge Menschen vor der Wahl. Stürzen sie sich direkt in das Arbeitsleben oder studieren sie weiter in einem Master-Studiengang? Vielfach nehmen sich Absolventen allerdings erst einmal eine Auszeit. Das sogenannte Gap-Year lässt sich auf ganz unterschiedlichen Wegen nutzen. Für den Lebenslauf ist es allerdings wichtig, dass man zumindest in irgendeiner Weise Erfahrungen sammelt.

In die Ferne reisen

Der Klassiker für das Lückenjahr ist ohne Zweifel das Reisen. Viele Bachelor-Absolventen entschließen sich nach dem Studium, für eine Zeit in einem fremden Land zu leben. Sehr beliebt ist beispielsweise Australien. Reisen ist nicht nur eine spannende Möglichkeit, seine Zeit zu verbringen, man macht auch häufig viele neue Erfahrungen. Allerdings ist es meist auch nicht sonderlich günstig. Aus diesem Grund entscheiden sich viele junge Menschen für Work-and-Travel. In diesem Falle bereist man nicht nur ein Land, sondern arbeitet vor Ort auch für seinen Lebensunterhalt. Länder wie Australien, Kanada oder Neuseeland vergeben sogar spezielle Working-Holiday-Visa, die speziell für Menschen im Alter von 20 bis 30 Jahren gelten. Zudem kann man sich bei der Arbeitssuche helfen lassen. Verschiedene Programme unterstützen Reisende bei ihrem Aufenthalt in der Ferne.

Im Ehrenamt aktiv sein

Wen es in seinem Lückenjahr nicht in die Ferne zieht, für den ist vielleicht das Ehrenamt eine gute Alternative. Angebote für eine ehrenamtliche Tätigkeit sind in Deutschland weit verbreitet. Eine gute Anlaufstelle ist beispielsweise der Bundesfreiwilligendienst. Hier werden häufig junge Menschen gesucht, die Kinderheime, Sportvereine oder ökologische Projekte unterstützen wollen. Alternativ kann man aber auch den Weg über das Freiwillige Soziale oder Ökologische Jahr gehen. Dabei beträgt das Höchstalter allerdings 26 Jahre. In beiden Fällen ist es wichtig zu wissen, dass man maximal ein Taschengeld verdient. Es macht also Sinn, sich im Vorfeld einen Plan zu erstellen, wie man seinen Lebensunterhalt in dieser Zeit bestreitet.

Praktika-Programme nutzen

Praktika sind eine weitere gute Möglichkeit, um ein Gap-Year sinnvoll zu nutzen. Viele Hochschulabgänger haben in Praktika die Möglichkeit erkannt, unterschiedliche Jobs und Firmen auszuprobieren. Gerade Universitätsstudiengänge sind häufig sehr theoretisch, sodass man selten eine genaue Vorstellung davon hat, wie das tatsächliche Arbeitsleben in einem Unternehmen aussieht. Durch mehrere Praktika-Angebote kann man dieses Problem beheben. Neben praktischer Erfahrung ist der Weg eine gute Möglichkeit, um sich auszuprobieren aber auch um mögliche Arbeitgeber kennenzulernen. Nicht umsonst nutzen auch Unternehmen die Wünsche von Hochschulabgängern nach einem Gab-Year und bieten dafür spezielle Praktika-Programme an.

Gap-Year nach dem Abi

Ein Lückenjahr ist nicht nur bei Studenten sehr beliebt, sondern auch bei Abiturienten. Auch diese nehmen sich gern noch ein Jahr frei, bevor dann die Ausbildung oder das Studium beginnt. Generell kommen für Abiturienten ähnliche Angebote in Frage, wie für Hochschulabgänger. Allerdings ist die Bedeutung, dass man tatsächlich etwas Sinnvolles mit seiner Zeit anstellt, nach dem Studium erheblich wichtiger. Bei der Bewerbung schauen Personalchefs deutlich genauer auf ein Gap-Year von Bachelors und hinterfragen, was genau die Person in dieser Zeit gemacht hat. Ein Lückenjahr vor dem Studium ist dagegen nach einem erfolgreichen Studienabschluss selten ein großes Problem.



Dazu passende Inhalte

Kommentare (0)


Hast du Fragen?
+49 (0)172 433 08 45


Kostenloser Support
support@plakos.de

Bleibe auf dem Laufenden

Bücher und Apps

© Plakos GmbH 2018 | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Unser Team | Presse | Jobs